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Geboren als Sohn eines Klempners in Laval, erhielt Henri Rousseau keine Fachausbildung. Um dem Elternhaus zu entrinnen, ging er von 1864-1868 zum Militärdienst. Nachdem er den Dienst quittiert hatte, ließ er sich in Paris im Handwerkerviertel Plaisance nieder. Von 1870 an war er als kleiner Beamter des Pariser Zollreviers Vanves angestellt, daher der Spitzname "Zöllner".
1884 ließ er sich pensionieren und befaßte sich von nun an ausschließlich mit der Malerei. Mit zweiundvierzig Jahren stellte er erstmalig 1886 seine Bilder im Salon des Indépendants aus. Doch in diesen Jahren fand sein Schaffen keinen Widerhall, nur Signac schenkt der naiven Malweise des Künstlers Aufmerksamkeit.
Später, im ersten Jahrzehnt des 20sten Jahrhundert, wurde Rousseaus Talent von Picasso, Apollinaire und Delaunay sehr hoch geschätzt.
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1909
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Die Muse inspiriert den Dichter 131 x 97 cm Puschkin Museum der bildenen Künste, Moskau
Bildnis Guillaume Apollinaire und Marie Laurencin |
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